Auch Revisionstüren müssen hin und wieder geöffnet werden, zum Beispiel um dahinterliegende Leitungen zu überprüfen oder Schächte zu reinigen. Soll der Zugang für Unbefugte jedoch ausgeschlossen sein, dann sind die Wartungsklappen häufig mit einem Vierkantverschluss gesichert. Dieser sieht mit seinen vier Kanten etwas anders aus als ein typisches Schlüsselloch und lässt sich auch nicht mit einem normalen Schlüssel öffnen. Vielleicht haben Sie noch einen Sechskantschlüssel im Werkzeugkasten, doch der hat leider zwei Kanten zu viel. Hier hilft nur ein Vierkantschlüssel, um die Revisionstür zu öffnen.
Quadratisch, praktisch, sicher
Für das Aufschließen einer Revisionstür mit Vierkantverschluss benötigen Sie einen Vierkantschlüssel. Dieser wird auf den sichtbaren Teil des Verschlusses (den Dorn mit seiner quadratischen Fläche) aufgesetzt und anschließend umgedreht. Als passendes Gegenstück zum Dorn ist der Vierkantschlüssel auch als Dornschlüssel bekannt. Das Umdrehen funktioniert wie bei einem gewöhnlichen Schlüssel. Nach dem Öffnen und Schließen wird der Schlüssel wieder abgezogen und bleibt nicht im Schloss stecken. Vorsicht: Im Gegensatz zu einem handelsüblichen Schlüssel besitzt der Vierkantschlüssel ein Loch, das bei falscher Lagerung auch verschmutzen und verkleben kann, wodurch der Schlüssel unbrauchbar wird. Damit er im Werkzeugkasten nicht verloren geht, können Sie auch ein kleines Loch am Kunststoffgriff des Schüssels anbringen. Dann passt er mit an den Schlüsselbund oder ans Schlüsselbrett.
Der Quadratschädel unter den Schlüsseln
Der Vierkantschlüssel besteht aus drei Teilen: Griff, Hals und Kopf. Der Griff ist flach und lässt sich gut mit Zeigefinger und Daumen greifen. Die Reite, so kann der Griff auch genannt werden, hat kein Loch, sondern ist eine zusammenhängende Fläche. Daran ist der Hals befestigt, auch bekannt als Halm oder Schaft. Dieser ist beim Vierkantschlüssel eher kurz und dadurch stabil. Am anderen Ende des Halses befindet sich der typische Kopf – in Form eines quadratischen Einstecklochs. Das Einsteckloch wird auch Innenvierkant genannt, da es aus vier innenliegenden Kanten besteht. Für die Vierkantverschlüsse bei Revisionstüren hat sich ein Innenvierkant mit sieben oder manchmal auch acht Millimetern durchgesetzt. Der gesamte Schlüssel ist mit einer Gesamtlänge von rund fünf Zentimetern robust und handlich. Bei der Fertigung aus Kunststoff ist der Schlüssel besonders leicht und günstig.
Ein Schlüssel für alle gängigen Revisionstüren
Im Revisionstürenshop24 wird ein Vierkantschlüssel aus Kunststoff vom Hersteller Upmann angeboten. Dieser ist blau und dadurch leicht erkennbar. Mit seiner handelsüblichen Größe als Innenvierkant mit sieben Millimetern passt er zu allen standardisierten Revisionstüren mit Vierkantverschluss – egal von welchem Hersteller.